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Wissenschaftliches Institut der AOK


Ärzteatlas 2017 – Daten zur Versorgungsdichte von Vertragsärzten

Verschiedene Publikationen regionaler Daten zur Versorgungsdichte von Vertragsärzten haben in den letzten Jahren gezeigt, dass in Deutschland kein genereller Ärztemangel vorliegt, sondern Verteilungsprobleme erkennbar sind. Es gibt in Deutschland Regionen, die für eine ärztliche Niederlassung attraktiv sind und solche, die weniger attraktiv sind. So findet man Regionen, die nach Maßgabe der Bedarfsplanungsrichtlinie mit Ärzten angemessen oder sogar überversorgt sind aber auch solche, in denen es Unterversorgung gibt oder eine solche droht.

 

Damit die Diskussion um dieses Thema und mögliche Lösungen für bestehende oder drohende Probleme sachlich geführt werden kann, werden im Ärzteatlas 2017 wieder aktuelle Zahlen und Fakten zur Verfügung gestellt. Neben Übersichten zur allgemeinen Arztdichte und deren Entwicklung geht es ausschließlich um die ambulante vertragsärztliche Versorgung. Bei der Darstellung wird auf die Regionaldaten der vertragsärztlichen Bedarfsplanung zurückgegriffen. Für 23 Arztgruppen werden aktuelle regionale Versorgungsgrade kartografisch ausgewiesen und so auch das Ausmaß an Über- und Unterversorgung differenziert dargestellt.

 

Grundlage der dargestellten Versorgungsgrade sind die im Jahre 2016 gültigen Kennziffern der vertragsärztlichen Bedarfsplanung, so wie sie vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen und in der Bedarfsplanungsrichtlinie dokumentiert sind. Dabei werden regionale Abweichungen, die von den Zulassungsausschüssen auf Landesebene vorgenommen wurden, berücksichtigt.

 

 

Angaben zur Publikation

Joachim Klose, Isabel Rehbein: Ärzteatlas 2017 – Daten zur Versorgungsdichte von Vertragsärzten. Wissenschaftliches Institut der AOK (WIdO), Berlin 2017.

Ansprechpartner

Sekretariat

Tel. 030/34646-2393

wido@wido.bv.aok.de

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