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Wissenschaftliches Institut der AOK


Arzneimittelverbrauch

Der bundesdeutsche Arzneimittelmarkt wird seit 1980 durch verschiedene Projekte der Arzneimittelverbrauchsforschung zunehmend transparenter gemacht. Diese Transparenz kann auch im europäischen Vergleich als vorbildlich bezeichnet werden. Dabei lautet die zentrale Frage der derzeit in Deutschland vorhandenen Transparenzprojekte: Wie können die in Deutschland verfügbaren Daten im Arzneimittelbereich – sowohl die Rezept- wie auch die Klassifikationsdaten – sinnvoll zur Herstellung von Transparenz genutzt werden?

 

Die Frage, wer welches Arzneimittel zu welchen Kosten wann für wen verordnet hat, konnte in Deutschland bis 1980 nicht beantwortet werden. Zwar wussten Krankenkassen, Ärzte und Apotheker, dass der Außendienst der pharmazeutischen Industrie mit Informationen zum Arzneimittelverbrauch gesteuert wird, sie selbst hatten jedoch bis dahin kein geeignetes Instrumentarium, um für Transparenz zu sorgen und diese zu nutzen. Doch während des letzten Vierteljahrhunderts hat die Arzneimittelverbrauchsforschung in Deutschland große Fortschritte gemacht und Deutschland zählt heute in Europa zu den Ländern, die über die größte Transparenz im Arzneimittelmarkt verfügen.

 

Die Arzneimittelverbrauchsforschung hat im WIdO eine langjährige Tradition, die sowohl die Diskussion um  methodische Grundlagen, aber auch aktuelle Ergebnisse zum Antibiotikaeinsatz oder zur Hormontherapie umfasst.

Ansprechpartner

Dr. Carsten Telschow

Tel. 030/34646-2111

carsten.telschow(at)wido.bv.aok.de

 

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