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Wissenschaftliches Institut der AOK


Auswirkungen der Krankenversichertenkarte

Das WIdO hat im Rahmen einer Publikation den Stand des Wissens um die Auswirkungen der Krankenversichertenkarte aufgearbeitet und um neue Analysen ergänzt.

 

Zentrales Ergebnis ist, dass die Krankenversichertenkarte bei den Versicherten bis heute nicht zu dem in den Medien oft als „Doktor-Hopping“ bezeichneten Phänomen, also einer als kritisch zu bezeichnende Mehrfachinanspruchnahme von Ärzten, geführt hat.

 

Allerdings werden von Ärzten weniger Überweisungen ausgeschrieben und abgerechnet, seit es die Krankenversichertenkarte gibt, Versicherte nehmen Fachärzte in vielen Fällen direkt in Anspruch. Diese Entwicklung muss nicht notwendigerweise kritisch gesehen werden, sie macht es aber notwendiger denn je, den Informationsfluss zwischen behandelnden Ärzten zu verbessern.

 

In der Publikation werden die vorliegenden Fakten zum Thema offengelegt und bewertet. Im Rahmen einer neuen Analyse wird außerdem eine versicherten- und arztbezogene Datenbasis über Arzneiverordnungen für den behandelten Diskussionszusammenhang genutzt, um empirische gestützte Aussagen über das Inanspruchnahmeverhalten treffen zu können.

WIdO (Hrsg.) Joachim Klose, Martin Litsch, Matina Niemeyer: Krankenversichertenkarte: Heilsbringer und/oder Teufelswert? Stand des Wissens um die Auswirkungen der Krankenversichertenkarte auf das Verhalten von Anbietern und Nachfragern im Gesundheitswesen, WIdO-Materialie 41; Mai 1999; ISBN ISBN 3-922093-19-1

Ansprechpartner

Joachim Klose

Tel. 030/34646-2129

joachim.klose(at)wido.bv.aok.de

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