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Wissenschaftliches Institut der AOK


Methodenentwicklung

Das WIdO beteiligt sich an der Entwicklung wissenschaftlicher Methoden und Indikatoren. Mit der Methode der Komponentenzerlegung, die seitens des WIdO entwickelt wurde, lässt sich die Entwicklung des Casemix als Maßzahl für die seitens der Krankenhäuser erbrachten Leistungen in verschiedene Komponenten aufteilen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise ermitteln, ob ein höherer Casemix auf längere Verweildauern oder auf die Verwendung höher bewerteter DRGs, die dementsprechend mehr Casemixpunkte einbringen, zurückzuführen ist.

 

Die Methode der vereinbarungsgewichteten Überleitung dient dazu, vereinbarte Leistungen auf den G-DRG-Katalog des Folgejahrs überzuleiten. 

 

Im Jahr 2005 wurden durch die DRG-Einführung erstmals Budgetmittel zwischen den deutschen Krankenhäusern umverteilt. Die Basisfallwerte der Krankenhäuser konvergieren jeweils in den Bundesländern gegen den Landesbasisfallwert. Konvergenzbedingte Budgetminderungen werden nur insofern umgesetzt, als eine budgetbezogene Kappungsgrenze nicht überschritten wird. Der Budgetschutz durch die Kappungsgrenze wird durch eine Absenkung des Landesbasisfallwerts gegenfinanziert, so dass das Landesbudget unverändert bleibt. Die Analyse "Bestimmung des Landesbasisfallwerts mit Kappungsgrenze" von Januar 2005 erläutert, wie unter den Vorgaben des Krankenhausentgeltgesetzes der Landesbasisfallwert durch ein Iterationsverfahren zu bestimmen ist.

Ansprechpartner

Christian Günster

Tel. 030/34646-2128

christian.guenster@wido.bv.aok.de

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