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Wissenschaftliches Institut der AOK


Kapitel 7 – Pflege-Report 2016 – Zusammenfassung

                 

Antje Schwinger

               

Die in Deutschland zu beobachtende Auseinandersetzung zwischen Befürwortern und Gegnern von Pflegekammern fokussiert die Frage, ob es gelingen kann, durch die Errichtung von Pflegekammern eine verbesserte Interessenvertretung des Pflegeberufs zu erreichen. Der Beitrag legt nahe, dass hierbei letztlich über die falsche Frage gestritten wird. Diese lautet nicht: Braucht es eine in Form einer Pflegekammer institutionalisierte Interessenvertretung? Sondern: Gibt es Defizite bei der beruflichen Regulierung und Aufsicht, die die Versorgungsqualität mindern und die Patienten unzureichend vor schlechter Pflege schützen? Und wenn ja, wie kann diesem Problem begegnet werden? Um dies zu beantworten, werden die potenziellen Aufgaben von Pflegekammern beschrieben. Dies sind in erster Linie die Überwachung der Berufsordnung, die Formulierung von Weiterbildungsstandards sowie die Mitwirkung der Berufsgruppe an (unter)gesetzlicher Normgebung. Anschließend werden die die heutigen gesetzlichen Rahmenvorgaben skizziert und diskutiert, welche Chancen und Schwächen eine Übertragung der jeweiligen Aufgaben an Pflegekammern hätte.

Ansprechpartner

Antje Schwinger

Tel. 030/34646-3604

Antje.Schwinger(at)wido.bv.aok.de

 

Susanne Sollmann

Tel. 030/34646-2118

Susanne.Sollmann(at)wido.bv.aok.de

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