Home
Home
Impressum
Impressum

Wissenschaftliches Institut der AOK


Kapitel 8 – Pflege-Report 2016 – Abstract

                 

 

Der demografische Wandel und die damit einhergehende Alterung der Bevölkerung bei gleichzeitig sinkender Geburtenrate, die Zunahme altersbedingter Krankheitsbilder, unzureichende sozialstaatliche Pflegeangebote für die häusliche Versorgung, die zunehmende Berufstätigkeit von Frauen, die lange Zeit traditionell die Versorgerinnen von Eltern bzw. alten Verwandten waren, sowie die Abkehr von traditionellen Rollen- bzw. Generationsbeziehungen resultieren im sogenannten Pflegenotstand. Dessen Bewältigung erfolgt häufig durch Delegierung von Versorgungsaufgaben bis hin zur tages- und nachtumfassenden bezahlbaren Pflege an überwiegend weibliche Migrantinnen. Die wachsende Zahl älterer Menschen hängt u. a. mit der steigenden Lebenserwartung zusammen, deren Ursachen in verbesserten Lebensbedingungen, einem größeren Gesundheitsbewusstsein, medizinischem Fortschritt, besserer ärztlicher Versorgung sowie in einer Verringerung der körperlichen Arbeit liegen. Diese durchaus positiven Faktoren korrespondieren mit einem Wandel der Krankheitsbilder (Stichwort: Demenz) im fortgeschrittenen Alter der Bevölkerung.

Ansprechpartner

Antje Schwinger

Tel. 030/34646-3604

Antje.Schwinger(at)wido.bv.aok.de

 

Susanne Sollmann

Tel. 030/34646-2118

Susanne.Sollmann(at)wido.bv.aok.de