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Wissenschaftliches Institut der AOK


Gutachten für das Gesundheitsministerium 2006

Die Gutachter IGES, Prof. D. Cassel, Prof. E. Wille und WIdO haben dem Gesundheitsministerium im Jahre 2006 den Abschlussbericht mit dem Titel „Steuerung der Arzneimittelausgaben und Stärkung des Forschungsstandortes für die pharmazeutische Industrie“ übergeben. Die Gutachter haben sich auf über 450 Seiten mit den Themenschwerpunkten „Versorgung, Ausgaben und Wettbewerb im Arzneimittelbereich“, „Arzneimittelforschung in Deutschland“ und „Markt- und wettbewerbstheoretische Analyse der Regulierung des GKV-Arzneimittelmarktes“  auseinandergesetzt.

 

Das Gutachten gibt Antworten auf folgende Fragen:

  • Wo steht Deutschland in Bezug auf Produktion bzw. Wertschöpfung in der Pharmabranche?
  • Welche Position nimmt Deutschland in Bezug auf Forschung und Entwicklung in der Pharmabranche ein?
  • Ist der deutsche Arzneimittelmarkt überreguliert?
  • Hat die Stellung Deutschlands im internationalen Vergleich ihre Ursache in der Regulierung?
  • Gibt es weitere Ursachen, die erklären, weshalb Deutschland im Pharmabereich sein Standortpotenzial nicht ausschöpft?
  • Wird die Versorgung mit innovativen Arzneimitteln durch die Regulierung beeinträchtigt?
  • Welche Anforderungen sollte man an eine effiziente Regulierung stellen?
  • Wie müsste eine – sowohl auf der Herstellerebene als auch auf der Distributionsebene – stärker vertragswettbewerbliche GKV-Arzneimittelversorgung organisiert werden?

Das Gutachten wurde im Rahmen einer Pressekonferenz am 15.8.2006 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

 

 

Gutachten für das Gesundheitsministerium 2003

Das Gesundheitsministerium hat 2003 Prof. Glaeske und das WIdO beauftragt, ein Gutachten zu einer stärker liberalisierten Ordnung im Arzneimittelmarkt mit dem Titel „Stärkung des Wettbewerbs in der Arzneimittelversorgung zur Steigerung von Konsumentennutzen, Effizienz und Qualität„ zu erstellen.

 

Die Kerninhalte erstrecken sich auf die Themen:

  • Liberalisierung der Distributionsstrukturen
  • Reform der Distributionsvergütung
  • Einstieg in den Vertragswettbewerb durch sukzessive Lockerung des Kontrahierungszwangs
  • Arzneimittelzuzahlung
  • Ausweitung der Festbetragsregelung und Weiterentwicklung der Höchstpreisregulierung
  • Abgrenzung des erstattungsfähigen Marktes
  • qualitätssichernde ordnungspolitische und versorgungssteuernde Rahmensetzungen einer "vierten Hürde"
  • Absenkung des Mehrwertsteuersatzes für Arzneimittel

Die Autoren haben sich von der Vorstellung leiten lassen, wettbewerbsorientierte strukturelle Reformen vorzuschlagen, und zielen damit vor allem auf Nachhaltigkeit.

Ansprechpartner

Helmut Schröder

Tel. 030/34646-2115

helmut.schroeder(at)wido.bv.aok.de

Downloads

Arzneimittel im Wettbewerb >>>

 

Arzneimittel-Gutachten

im Auftrag des BMG:

 

Vollversion 2006 >>>

 

Kurzmeldung zum

Ergebnis Teil 1  >>>

 

Pressemitteilung des BMG >>>

 

Vollversion 2003 >>>

Kurzversion 2003  >>>