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Wissenschaftliches Institut der AOK


Kapitel 10 – Krankenhaus-Report 2018 – Abstract     

         

Jürgen Malzahn, Patrick Garre und Carina Mostert
               

Mit dem KHSG und der Gründung des IQTIG wurde eine breite Qualitätsagenda für die Krankenhausplanung aufgesetzt. Die Umsetzungsgeschwindigkeit und das bisher Erreichte sind jedoch kritisch zu bewerten. Der bisher erreichte Stand erscheint umso problematischer, als sich hier mehrere gravierende Herausforderungen stellen. Die für eine bessere Qualität der Versorgung von Patienten avisierte Zentralisierung der Leistungserbringung ist auch geboten, will man die personelle Ausstattung zukunftssicher und effizient aufstellen und die deutsche Krankenhauslandschaft im Sinne interdisziplinärer vernetzter Medizin zukunftsfähig ausrichten.

Neben den Handlungsoptionen auf Bundesebene nach KHSG sind insbesondere die planungsverantwortlichen Länder gefragt, die qualitätsorientierte Versorgung der Bevölkerung und eine entsprechende Planung in den Blick zu nehmen.Am Beispiel des Landes Nordrhein-Westfalen unterbreitet der vorliegende Beitrag einen zweistufigen konzeptionellen Vorschlag, wie die Planungsbehörden auf Landesebene dies angehen können. Aufsetzend auf Versorgungsstufen sollen sukzessive Leistungsbereiche in den Blick genommen werden, für die dann Qualitätsanforderungen (Mindestmengen, Anforderungen zu Struktur-, Prozess und ggf. Ergebnisqualität) festzulegen sind, die die Häuser erfüllen müssen.

 

 

 

Ansprechpartner

Dr. Gregor Leclerque

Tel. 030/34646-2267

gregor.leclerque(at)wido.bv.aok.de

 

Susanne Sollmann

Tel. 030/34646-2118

susanne.sollmann(at)wido.bv.aok.de