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Wissenschaftliches Institut der AOK


Kapitel 1 – Versorgungs-Report 2011 – Abstract

                 

Birte Hintzpeter, Sabine Maria List, Thomas Lampert, Thomas Ziese

  

In den Industrieländern haben chronische Krankheiten etwa seit Mitte des 20. Jahrhunderts die akuten Infektionskrankheiten als häufigste Todesursache abgelöst. Angesichts der demografischen Entwicklung wird ihre Bedeutung in Zukunft weiter zunehmen. Neben der steigenden chronischen Krankheitslast durch die Alterung der Bevölkerung führt der medizinische Fortschritt zu einer Zunahme chronisch Kranker, u. a. durch Vorverlagerung des Diagnosezeitpunktes und Verbesserung der Überlebensaussichten. Nach der Beschreibung von Mortalität und Morbidität bestimmter chronischer Krankheiten (Herz-Kreislauf-Krankheiten, Krebserkrankungen, Diabetes mellitus, psychische Störungen und muskuloskelettale Erkrankungen) werden einige ihrer Risikofaktoren in diesem Beitrag aufgezeigt. Da eine vollständige Ausheilung chronischer Krankheiten meist nur begrenzt möglich ist, wird der Prävention eine besondere Rolle beigemessen.

Ansprechpartner

Christian Günster

Tel. 030/34646-2128

christian.guenster(at)wido.bv.aok.de

 

Bettina Gerste

Tel. 030/34646-2119

bettina.gerste(at)wido.bv.aok.de