Wir über uns

Forschung für mehr Qualität und Effizienz im Gesundheitssystem

Wissenschaft, die Wissen für die Praxis schafft – das ist die Kernaufgabe des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Deshalb bietet das WIdO fundierte Expertisen über alle Leistungsbereiche der gesetzlichen Krankenversicherung und nimmt vor allem die Patientenversorgung in den Blick. Damit das gelingt, werten die WIdO-Experten jedes Jahr viele Millionen Daten zur Gesundheitsversorgung in Deutschland unter Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsaspekten aus – und lassen Zahlen sprechen.

Transparenz, Innovation und Praxisrelevanz sind Kernelemente im Leitbild des WIdO. Seit 1976 arbeitet das Institut an zentralen Fragestellungen der Gesundheits- und Pflegeversorgung und ihrer Finanzierung. Das WIdO versteht sich als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis. Das heißt einerseits, wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis nutzbar zu machen, und andererseits, Fragen aus der Praxis auf die wissenschaftliche Agenda zu bringen. In beide Richtungen setzt das WIdO seit vielen Jahren wichtige Impulse.

Die Historie

Im November 2016 feierte das WIdO sein 40-jähriges Bestehen. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat das WIdO immer wieder wichtige Impulse für gesundheitspolitische Debatten gegeben, beispielsweise zur Verbesserung der Qualität der Versorgung.

Ausgewählte Ereignisse aus 40 Jahren WIdO

Bild mit Text über die Gründung des WIdO 1976 und dem Logo
Text über den Start des GKV-Arzneimittelindex 1980
Text über die Veröffentlichung des ersten Arzneiverordnungs-Report 1985 und Cover des Reports
Text über die Veröffentlichung des ersten Krankenhaus-Reports 1993 und das Cover des Reports
Text über den Start von pharmPRO 1996
Text über die Veröffentlichung des ersten Fehlzeiten-Reports 1999 und Cover des Reports
Text über die erste Ausgabe der Zeitschrift G+G Wissenschaft 2001 und deren Titelseite
Text über den Start des Projekts Qualitätssicherung mit Routinedaten 2002 und Logo des Projekts
Text über die Veröffentlichung des ersten Heilmittelberichts 2003 und Cover des Berichts
Text über die Deutsche ATC-Klassifikation, die 2004 amtlich wurde
Text über die Veröffentlichung des ersten WIdOmonitors 2004 und Cover der Titelseite
Text über die 2008 erschienene WIdO-Publikation Vertragswettbewerb in der GKV und Abbildung des Covers
Text über die Veröffentlichung des ersten Versorgungs-Reports 2011 und Abbildung des Covers
Text über die Veröffentlichung des ersten Pflege-Reports 2015 und Abbildung des Covers
Text über die Veröffentlichung des ersten Qualitätsmonitors 2016 und Abbildung des Covers

Die Aufgaben

Entsprechend seinem Statut hat das WIdO zwei zentrale Aufgabenschwerpunkte. Zum einen unterstützen die durchgeführten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten insbesondere die AOK-Gemeinschaft dabei, eine qualitativ hochwertige und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Zum anderen geht es um Forschung und Lehre, die Grundlagen, Probleme und die Weiterentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung und mit ihr zusammenhängender Gebiete in den Blick nimmt.  Das WIdO engagiert sich auch in internationalen Forschungskooperationen, etwa mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der „European Surveillance of Antimicrobial Consumption“ (ESAC) oder der Piperska-Gruppe.

zu den Forschungsschwerpunkten des WIdO

Die Organisation

Organisatorisch ist das WIdO eine selbstständige Einheit innerhalb des AOK-Bundesverbandes ohne eigene Rechtspersönlichkeit. An der Spitze des Instituts steht eine dreiköpfige Geschäftsführung. Ein eigener Vorstand berät über die Aufgaben des Instituts. Außerdem hilft ein Wissenschaftlicher Beirat dabei, den hohen wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden.