Arzneiverordnungs-Report

Der Arzneiverordnungs-Report berichtet seit 1985 unabhängig und ausführlich über die ärztlichen und zahnärztlichen Arzneiverordnungen in Deutschland. Er trägt damit zur Transparenz des Arzneimittelmarktes, zur Bewertung von Medikamenten sowie zu einer zweckmäßigen, sicheren, evidenzbasierten und wirtschaftlichen Arzneitherapie bei.

In dem jährlich erscheinenden Report gehen Fachleute aus Pharmakologie, Medizin und Ökonomie auf viele Fragen zum deutschen Arzneimittelmarkt und zum ärztlichen Verordnungsverhalten ein. So zum Beispiel: Welche Arzneimittel sind sowohl aus der Versorgungsperspektive als auch mit Blick auf die Kosten relevant und warum? Wie häufig verordnen Ärzte neue Medikamente? Welchen Anteil haben Nachahmerpräparate an allen Verordnungen? In welchen Indikationsbereichen wandelt sich aktuell die Arzneimitteltherapie?

Dort, wo es möglich ist, werden Medikamente nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin beurteilt. Um das Verordnungsgeschehen aus ökonomischer Perspektive zu beleuchten, zeigt der Report die Zusammenhänge und Hintergründe zur Ausgabenentwicklung bei Arzneimitteln auf.

Marktdaten zu führenden Medikamenten

In über 40 Kapiteln mit unterschiedlichen Schwerpunkten werden die Rezepte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ausgewertet. So entfallen auf die 3.000 führenden Medikamente des deutschen Arzneimittelmarktes, die im Arzneiverordnungs-Report vorgestellt werden, jeweils über 95 Prozent aller Nettokosten und Verordnungen. Marktdaten zu diesen Arzneimitteln sind auch über das Onlinetool PharMaAnalyst des WIdO recherchierbar.

Das Projekt GKV-Arzneimittelindex im WIdO untersützt dieses Standardwerk für den deutschen Pharmamarkt mit den Verordnungs- und Klassifikationsdaten und mit eigenen Beiträgen.